vita

Mittwoch, 1. März 2006

Öffentliches Radio gegen Privatradio.

Heute war ich "unten" und wollte dabei FM4 lauschen. Geht nicht, weil NRScheiß (aka NRG) die gesamte Frequenz zwischen 103 und 104 für sich belegt hat. Scheinbar. Keine Chance den Sender, der nicht alle zwei Stunden, sondern alle 24 Stunden dasselbe spielt, reinzubekommen, ohne dabei im Hintergrund die Pussycat Dolls hüpfen oder Britney jammern zu hören. Ein Graus. Ich habe dann kapituliert und auf Ö1 gedreht. Was auch nicht einfach war und sich als mindestens genauso problematisch herausgestellt hat, aber es war recht interessant. Ich könnte mir das Vorlesungsbesuchen sparen und dafür mehr Ö1 hören.
Doch was finde ich heute neben der UPC Rechnung und einem Willkommensschreiben von der Bezirksvorsteherin? Einen GIS Wisch! Hallo!? Was soll das wieder?
  1. Das Programm im ORF ist dermaßen unbrauchbar, dass ich bald meinen TV wieder rauswerfe und über den wiedergewonnen Platz auf meinem schönen Tisch froh bin.
  2. Der Empfang vom Radio ist so schlecht. (Ich will die miserablen Zustände in P. gar nicht erwähnen, die sind ja unter aller S*.)
  3. Der Preis pro Monat is ergo dermaßen zu hoch, dass es einfach nicht gerechtfertigt ist. Zumal darin 0,48 Euro Kulturförderung enthalten sind und 15,18 Fernsehentgelt. Mit letzterem scheinen sie nicht recht umgehen zu können. Wie gesagt, mein TV stirbt bald weil ihm zu kalt ist.
Und auf deutsch halt ich mittlerweile noch die wenigsten Sachen wirklich aus. Nachdem ich Fear and Loathing in Las Vegas drei Mal auf Deutsch gesehen habe, habe ich beim vierten Versuch bemerkt, dass es Zeit für das Original ist.
Ok, ich lass mich vom Radio wecken, was recht praktisch ist. Noch selten habe ich verschlafen und wenn dann bin ich trotzdem noch aufgewacht, weil da eben noch immer was läuft und ich nur in einen dämmrigen Schlafe verfalle.
Jetzt werde ich allerdings paranoid und habe Angst, dass sie meine IP ausfindig machen und mich aufspüren. Ich schwöre, ich verkaufe alle meine möglichen Empfangsgeräte! Wirklich. Ich trau mich noch nicht mal die HP zu besuchen. Big Brother is watching you!

Dienstag, 28. Februar 2006

Angst.

Meist ist die Angst selbst gemeint oder Fehler, die man ungeschehen machen möchte. Auf der anderen Seite stellt die Angst im Traum auch ein Zeichen dar, daß man sich von überholten Ängsten verabschiden sollte. Diese Angst kann sich bis zum Alptraum steigern. Sie weist den Weg, wie es in der Persönlichkeitsentwicklung weitergeht. Die Angst ist auch mit Enge verbunden und verweist zumeist auf die Suche nach Weite, Befreiung und nach Alternativen zum bisherigen Leben.
(aus Klausbernd Vollmar: Handbuch der Traumsymbole)

Ich war mit meinem Freund unterwegs und ich hatte diese Furcht in mir, die sich so angefühlt hat, wie die im Buch, das ich gerade lese (Peter Høeg: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels), beschriebene. Wir waren irgendwo auf einer Veranstaltung oder so. Dann hat uns plötzlich jemand gesucht, wir sind davon, haben uns irgendwie versteckt und zum Schluss sind wir dann an einer Wand gekauert. Sie haben uns gefunden und Bluttests gemacht. Die wollten sie dann an unsere Eltern weitergeben und es kam heraus, dass wir etwas geraucht haben. Dann hat der Wecker geläutet.

Geschirr.

Schön langsam werde ich zynisch und überlege mir dumme Sprüche die ich per Post-it an das dreckige Geschirr klebe. Ich habe mir jetzt zwei Messer, zwei Teller und (m)eine Müslischüssle organisiert. Somit ist gesichert, dass ich immer Geschirr habe. Das steht zwar jetzt in meinem Zimmer herum. But who cares!?
Ideen für dumme Sprüche:
"Wein wird manchmal besser, wenn er herumsteht. Dreckiges Geschirr SICHER nicht!"
"Manches wird besser, je älter es ist, Wein zB, dreckiges Geschirr aber nicht."
"Wäscht du mich bitte? Der Reis klebt schon so fest an mir und ich glaube er fängt bald zu schimmeln an …"
Weiter Anregungen sind erwünscht.
Der Besuch von V. dürfte außerdem scheinbar so etwas grünliches mitgebracht haben. Leider ist meine Nase zu empfindlich und das zieht früher oder später bis in mein Zimmer.
Genau und auf der Herdplatte – die hat sich seit gestern nicht gebessert und verursacht noch immer Brechreiz.

DIESE STUDENTEN VERDAMMT!!! HABEN FREI UND SCHAFFEN ES NICHT MAL IHREN DRECK WEG ZU MACHEN!!! ICH MEINE ES ERNST! IHR SEID SO EIN FAULES PACK!

Ok, nicht alle, aber zu 90 % V. und zu ca. 80 % D. (weiblich).

Und D. (männlich): komm mir ja nie wieder mit PMS.

Montag, 27. Februar 2006

Grrrr.

Heute bitte nicht anschaun, schon gar nicht angreifen und wer es wagt mich anzusprechen wird angekeift. JA! Ich bin heute zickig und böse und mag keine Menschen. In Wien kann man eh leicht auf jeden irgendeinen Blödsinn projezieren. Aber wenigstens hat jemand den Müll runtergebracht. Oh Wunder! Aber selbiger ist schon wieder voll. Und die Küche schaut aus, dass mir gleich das Kotzen kommt.
Und heute in der Arbeit auf das gestoßen.

Sonntag, 26. Februar 2006

Nerdlife.

Mein Mac steht seit einiger Zeit jetzt vor dem Bett.

Dies führt dazu, dass ich alles vom Bett aus oder im Bett erledige. Darum hat sich auch ziemlich alles was ich brauche dazu um mein Bett herum gruppiert.

Jetzt fehlt nur noch, dass ich das Bad auch noch ins Zimmer verlege, damit ich mich, nach der Arbeit, gar nicht mehr raus bewegen muss. Aber ganz Nerd bin ich noch nicht, dazu habe ich, schätz ich mal, zuviel soziale Kontakte. Und bin zu viel unterwegs. Also, es besteht noch Hoffnung ...

Mittwoch, 22. Februar 2006

Timing.

Heute ist ein Freund von mir in der U-Bahn beim Schwarzfahren erwischt worden. Wäre er ein paar wenige Minuten früher oder später mit der U-Bahn gefahren – oder aber hätte er Zeit gehabt zu einem anderen Waggon zu gehen, dann wäre er jetzt bald nicht um 62,– Euro leichter. So ist es überall. Es kommt immer darauf an, wo man wann ist. Einmal wäre ich von einem Auto zusammengefahren worden, wäre ich kurz nachher weggegangen von der Firma. Und wäre ich nicht aufgehalten worden, wegen nichtigem Tratsch davor, hätte ich diese Schrecksekunde, dass ein Auto schnell noch abbremst, auch nicht gehabt. Man hätte bestimmte Menschen nicht kennengelernt, wenn man eine halbe Minute später dort gewesen wäre – oder früher. Ich hätte mich anders entschieden in manchen Situationen oder habe andere Umstände aufgefunden, weil ich zwei Minuten später dort war. So ist das Leben immer von dem richtigen Timing abhängig und somit von der Zeit. Was mich an das Buch Der Plan von der Abschaffung des Dunkels von Peter Høeg erinnert. Darin geht es um eine Schule, in der Zeit eine riesengroße Rolle spielt und alles bestimmt. Die beiden Protagonisten versuchen dann das System durcheinander zu bringen, indem sie die zentrale Uhr, die alles steuert, abschalten. Das könnte ich auch einmal wieder lesen. Was mich zur nächsten Problematik bringt – der Computer. Durch ihn lese ich viel weniger. Das stört mich wirklich. Mal sehen, vielleicht wird es in nächster Zeit. Tanzen, Saxophon, lesen. Pfu. Und dann auch noch arbeiten – klar. Aber es wird, es wird. Mir gehts gut.

Sonntag, 19. Februar 2006

Springtime.

Heute war das Wetter zu schön um in der Wohnung zu bleiben. Schon beim Aufwachen habe ich beschlossen, dass ich mit der Kamera raus muss. Ich war ja gestern den ganzen Tag zu Hause, was dann in "ich wasche das gesamte Geschirr, putze den Herd und trage den Müll runter" endete. Mein Geschirr war ja abgewaschen, nur das der anderen nicht. Ich schätze mal eine Stunde habe ich gebraucht. Der Herd sieht ja immer aus, dass es furchtbar ist. Naja, ich will mich nicht aufregen, ich habe es irgendwie gern gemacht. Also, heute raus, in die Sonne. Ich habe mich treiben lassen und dann beschlossen, ja, danke D., Naschmarkt ist eine gute Idee, dorthin zu fahren. Es war zwar alles geschlossen, aber trotzdem nett. Der Geruch hing trotzdem in der Luft. Von da an bin ich dann geschlendert, 1,5 Stunden. Unten meine Route. Fotos habe ich nicht soviel gemacht, wie die letzten beiden Male, als ich sowas gemacht habe. Aber es war nicht so schlecht. Allerdings möchte ich ein neues Objektiv. Ein zusätzliches. Jetzt bin ich müde und geschafft und diesmal nicht von wenig Schlaf, sondern von Bewegung – mal was anderes.

Freitag, 17. Februar 2006

Night Life.

So hier da! Ich bin wieder gesund. Schon am nächsten Tag habe ich mich besser gefühlt. (Ah genau! Eine Orange muss ich noch essen heute, mindestens.) Gestern Flex Café mit einem Bruchteil der Klasse. Einen Tisch haben wir benötigt und dabei waren drei "Fremde" auch dabei (Freundinnen von A.). Naja, war wohl zu kurzfristig für die meisten. Aber trotzdem nett. Und immer dieses blöde Bier, zu viel davon diese Woche schon, definitiv. Zwar mit genug Maß und Ziel diesmal, aber es muss ja nicht sein, dass man jeden Tag eines (oder zwei) trinkt.
Na gut, eigentlich wollte ich hier über Konzerte, die so demnächst statt finden berichten. Oder ähnliches, abendliches.
In meinem Kalender stehen folgende Termine:
  • 17. 2. Death Cab for Cutie, Arena
  • 25. 2. Urban Art Forms, Flex
  • 3. 3. Panic mit 200Sachen live, Flex (auf die Band bin ich über eine Doku auf Arte gekommen, Mia. mäßig)
  • 10. 3. Gravenhurst, WUK (aka Heimspiel) Update: abgesagt
  • 11. 3. Geburtstagsfest von D. mit allen (!), die wir kennen
  • 20. 3. Ursula Rucker, Flex
  • 23. 3. Sofa Surfers und Mauracher, WUK (aka Heimspiel)
  • 18. 4. Chris and the other Girls, Szene
  • 7. 5. Calexico, Arena
Was ich von dem allen nun wirklich absolvieren werde, steht in den Sternen, aber Sofa Surfers sind sicher (und Death Cab for Cutie auch, weil da geh ich gleich mal hin ...).

Montag, 13. Februar 2006

Cold.

Es ist so kalt. Drinnen und draußen. Innnen und außen. Meine Zähne schmerzen und meine Finger werden beim Schreiben kalt, weil es noch so um die 16 Grad im Zimmer hat. Geschlafen habe ich schlecht bis gar nicht. Und wenn ich wenig schlafe bin ich immer so … nicht bei mir. Gesundheitlich fühle ich mich auch nicht prächtig gerade. Doch zu wenig Schlaf seit Freitag? Den falschen Schlaf (Zeitpunkt)? Ich habe jetzt das an, was man normalerweise trägt bei dieser Jahreszeit plus ein Paar Socken, eine Weste, eine Decke drumherum gewickelt und einen Schal. Ich würde mich ja ins Bett kuscheln, wenn ich nicht wüsste, dass dann das Einschlafen heute Abend eher schwer wird. Ich würde mich jetzt gern hinlegen und am 31. März dann wieder aufwachen. Wenn irgendjemand fragt: "Not available til some time in April". Dann kann man mich wieder Dinge Fragen und mit Sachen belästigen, ich kann mich wieder belästigen lassen und mir weiter selbst auf die Nerven gehen. Wenn das Wort "würde" nicht wär' …

edit: Ah! Und heute gibt's wieder Kino. Last Days. Ich hoffe ich schlafe nicht ein und überlege mir, ob ich ein Schmerzmittel mitnehmen soll für den Zahn...

Sonntag, 12. Februar 2006

Urban Art Forms.

Ich habe mich eines langweiligen Wochenendes einmal mit iMovie HD gespielt. Ich habe alle Videos, die ich am Urban Art Forms 2005 gemacht habe, mit Ton unterlegt, weil meine Digitalkamera keine Audiospur aufnimmt. Herausgekommen ist folgende Datei. Sie ist leider ziemlich groß, aber zumindest von MC Dawulf erwarte ich, dass sie downgeloadet wird. Und 4,4 MB sind auch nicht die Welt!


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